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Selladore

SELLADORE

Wenn der legendäre Mistral durch die Provence weht, schau, wo deine Rebe steht. Heisst es. Der trockene, kalte Fallwind aus Nordwest hat nämlich durchaus auch seine Vorteile, denn er reduziert jede Art von Fäulnis in der Vegetationsphase. Genau die richtige Dosis Mistral bekommen die Weinberge der Domaine Saint Jean de Villecroze. Sie liegen auf 300 bis 400 Meter über Meer in der Gemeinde Villecroze gegen die Ausläufer der Alpen hin. Nur 30 Kilometer hinter dem Gut geht es schon auf über 1000 Meter hoch. In dieser geschützten Lage profitieren die Trauben, Grenache, Syrah, Cinsault und Vermentino (hier auch Rolle genannt), von einem vielfältigen Mikroklima. Aus ihnen werden die Rosé-Weine für das Label «Selladore» gekeltert.



Die Rosé-Kollektion Selladore wurde auf der Domaine als Hommage an die Provence mit ihren langen, sonnigen Tagen kreiert. Und als Hommage an die speziellen Terroirs, deren Böden Seltenheitswert haben. Sie bestehen aus rotem Sandlehm, der reich ist an Kalkstein, als Besonderheit aber auch an Bauxit. Die Verwitterungsform dieses Erzes verleiht den Weinen, zusammen mit dem Kalk, eine einzigartige Mineralität. In den nicht ganz 30 Hektar grossen Weinbergen wird überwiegend von Hand gearbeitet. Viele der Grenache-Stöcke sind schon fast 100 Jahre alt, die meisten anderen Reben um 25 bis 30 Jahre. Um die Kontinuität zu gewährleisten, wurden zudem 10 Hektar vor wenigen Jahren neu bestockt. Geerntet wird, wie vielerorts in der Provence wegen der Hitze am Tag, in den frühen Morgenstunden. Um 9 Uhr spätestens muss alles eingebracht sein. Und dann geht es schnell. Entrappt und gepresst liegt der Saft nur kurz auf dem Most, bevor er in Edelstahltanks und Eichenfässern gut temperiert ausgebaut wird. Ein Teil der Cuvées liegt auf Hefe. 4 Wochen vor der Flaschenabfüllung auf dem Gut erfolgt schliesslich die Assemblage, die den Selladore-Rosé ihre spezielle Stilistik verleiht.

Seladore Grenache-Trauben

«Warum «Selladore»? Ein Wortspiel mit «cellar door», Kellertür, das in der Phonetik als Beispiel für Wohlklang gilt.»

William Chase, Besitzer der Domaine Saint Jean de Villecroze
Selladore Traubenernte
Um 9 Uhr morgens spätestens muss die Lese im Keller sein, denn die heissen Herbsttage in der Provence vergeben nichts. So kann ohne energieintensives Abkühlen und ohne Verzögerung weitergearbeitet und die Qualität gesichert werden.
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