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Domaine de Frégate

DOMAINE DE FRÉGATE

«Die Aussicht ist so überwältigend, dass man hier und da sogar die Weinberge vergisst.» Ganz glauben mag man Antonin Thiollier, der mit seinem Vater Jean-Sébastien das Weingut Domaine de Fregate führt, trotz dem herrlichen Blick auf das tief unten liegende Mittelmeer nicht. Denn die Lage des Gutes selbst, hoch über Bandol in Saint-Cyr-sur-Mer (mit Betonung auf «sur»), lässt das Auge nicht mehr los.



Seit 1892 sind diese Weinberge im Familienbesetz. Als Domaine de Frégate ist das Gut allerdings erst seit 1971 eingetragen. Auf rund 30 Hektaren Rebland, ideal nach Südosten ausgerichtet, werden zu einem grossen Teil Mourvèdre gezogen. Die dickschaligen Trauben brauchen viel Wärme und reifen spät aus. Da hier jährlich 2000 Sonnenstunden gemessen werden, gelingt ihnen das perfekt. Erst die volle Reife lässt sie ihren ganzen komplexen Reichtum an Aromen entwickeln. Daneben sind Grenache und Cinsault Trumpf, nebst kleinen Flächen anderer Sorten. Alle Reben zusammen geniessen – exklusive für die AOC Bandol – das Privileg einer unverbaubaren Aussicht aufs Meer. Und noch viel wichtiger, sie profitieren von den sanft regulierenden Strömungen der feucht-salzigen Seeluft. Rund 50 % der Ernte wird für den Rosé de Bandol verwendet, daneben werden auch Rot- und Weissweine produziert. Aber die 75 000 Flaschen des Rosé sind mittlerweile weltweit besonders begehrt und schnell weg. Da trifft es sich gut, dass er im Unterschied zu den meisten Rosé-Weinen durchaus für drei, vier Jahre gelagert werden kann.

Domaine Frégate_Mourvèdre, Grenache, Cinsault

«Der 2020er ist ein sehr schöner Rosé de Bandol, auf der Höhe der Zeit, elegant und ausgewogen.»

Guide Hachette des vins, 2021
Domaine Frégate_«fregato» heisst Steine brechen
Die Böden sind mager, sehr kalkhaltig und meist bis in tiefere Schichten grobsteinig. Daher leitet sich auch der Name des Gutes ab. Denn obwohl ein Schiff die Etikette der Weine ziert, steht «Frégate» für das provenzalische Wort «fragato», was soviel meint wie: die Steine brechen, um zu kultivieren.
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